Veronika Mayr
Ich bin tief berührt vom Spüren. Von meinen Wahrnehmungen. Vom Lauschen.
Alle Sinne und alles inne.
Ich bin tief berührt vom Spüren. Von meinen Wahrnehmungen. Vom Lauschen.
Mich fasziniert, was selbst kleinste Bewegungen und Berührungen bewirken können, wenn wir sie bewusst wahrnehmen.
Diese Faszination zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben: die Welt mit allen Sinnen erfahren, genau hinspüren und entdecken, was Menschen, Körper und Gemeinschaften stärkt und lebendig werden lässt.

Mein Weg
Naturnah, viel durch Wälder und Wiesen gestreift. Schon als Kind ziehen mich Steine und Felsen an – ihre Oberflächen, ihre Formen. Immer wieder die Frage: Wie fühlt sich das an?
Mich interessiert der ganzheitliche Blick: wie Ernährung mit Lebensbedingungen, Gemeinschaft und Umwelt zusammenhängt. Für die Diplomarbeit forsche ich in Bolivien zu städtischer Landwirtschaft.
Eine Freundin nimmt mich zum Universitätssportinstitut mit. Ich finde es zunächst ziemlich uncool – barfuß, und ich komme aus Hip-Hop und Jazz. Und trotzdem lässt mich dieser Tanz nicht mehr los.
Viele Jahre zum Menschenrecht auf Nahrung tätig, unter anderem im Amazonasgebiet in einem Ernährungssicherungsprojekt. In Wien danach entwicklungspolitische NGOs, Arbeitsrechte von Frauen und Fairer Handel.
Als Gesundheitsreferentin für Ernährung Projekte in Kindergärten und Schulen. Mit der Geburt meiner Kinder rückt das eigene Wohnumfeld in den Mittelpunkt – Nachbarschaftsprojekte entstehen.
Ab hier tauche ich richtig ein: Kontakte knüpfen, fürs Tanzen reisen. Meine Reisen führen mich nach Burkina Faso, Guinea und in die Elfenbeinküste. Später organisiere ich selbst Workshops mit internationalen Dozent*innen in Wien.
Ausbildung bei Sabine Parzer, Teachers Training Program am Institute for Holistic Dance and Movement Pedagogy. Zertifiziert als Associate Somatic Movement Professional (ASMP) bei ISMETA.
Wie entsteht gesellschaftlicher Wandel? Und seit 2022 eine buddhistisch-tantrische Praxis für Frauen bei Edith Amann – Meditation, Präsenz, das Lauschen nach innen.
Heute unterrichte ich selbst und gebe weiter, was ich in fast 30 Jahren erfahren und gelernt habe.
Ich bin naturnah in Oberösterreich aufgewachsen und viel durch Wälder und Wiesen gestreift. Schon als Kind haben mich die unterschiedlichen Oberflächen und Formen von Steinen und Felsen angezogen.
Wie fühlen sie sich an? Wie liegen sie zueinander? Was macht den einen Stein besonders und was den anderen? Was unterscheidet sie, was haben sie gemeinsam? Und immer wieder: Wie fühlen sie sich an?
Diese frühe Neugier auf Formen, Oberflächen, Beziehungen und sinnliche Wahrnehmung begleitet mich bis heute.

Seit meinem Studium der Ernährungswissenschaften lebe ich seit rund 30 Jahren in Wien. Meine beiden Kinder sind hier geboren.
Schon während des Studiums interessierte mich besonders der ganzheitliche Blick auf Ernährung – weniger die isolierte Betrachtung einzelner Mikrogramm von Nährstoffen als die Frage, wie Ernährung mit Lebensbedingungen, Gemeinschaft, Umwelt und gesellschaftlichen Strukturen zusammenhängt.
Für meine Diplomarbeit forschte ich in Bolivien zu städtischer Landwirtschaft. Später war ich viele Jahre zum Menschenrecht auf Nahrung tätig und arbeitete im Amazonasgebiet in Ecuador in einem Ernährungssicherungsprojekt.
In Wien beschäftigte ich mich in entwicklungspolitischen NGOs mit den Arbeitsrechten von Frauen in der globalen Warenproduktion und mit Fairem Handel.
Durch die Geburt meiner Kinder rückte auch mein unmittelbares Wohnumfeld stärker in den Mittelpunkt. Ich initiierte verschiedene Nachbarschaftsprojekte und begann, mich intensiv mit dem sozialen Miteinander im Grätzl auseinanderzusetzen.
Bei der Wiener Gesundheitsförderung konzipierte und leitete ich als Gesundheitsreferentin für Ernährung Projekte in Kindergärten und Schulen. Darüber hinaus etablierte ich Gesundheitsförderung im kommunalen Umfeld und baute dafür Netzwerke und Kooperationen auf.
Diese Erfahrungen prägen meinen Blick bis heute: Gesundheit entsteht nicht allein durch individuelles Verhalten. Auch Gemeinschaft, Lebensbedingungen, Selbstbestimmung und die Möglichkeit, sich mit anderen verbunden zu erleben, spielen eine wesentliche Rolle.

In meinen Zwanzigern entdeckte ich Westafrikanischen Tanz, Yoga und Capoeira. Die Rhythmen und Bewegungsabläufe haben sich tief in meinem Körper verankert.
Der Westafrikanische Tanz begleitet mich seit 1997. Weil es damals in Wien nur wenige Möglichkeiten gab, ihn zu lernen, begann ich, für Workshops und Festivals zu reisen. Später organisierte ich selbst Workshops mit internationalen Tänzer*innen und Musiker*innen in Wien.
Meine tänzerischen Reisen führten mich unter anderem nach Burkina Faso, Guinea und in die Elfenbeinküste. Heute unterrichte ich selbst und gebe weiter, was ich in fast 30 Jahren erfahren und gelernt habe.
Der Westafrikanische Tanz ist für mich Rhythmus, Erdung, Energie und Gemeinschaft. Er ist mein tänzerisches Zuhause und der Ausgangspunkt meiner heutigen Arbeit.

Mit den Jahren wurde mein Interesse an der inneren Wahrnehmung von Bewegung immer stärker.
Wie entsteht Bewegung? Was geschieht, wenn wir nicht nur einer äußeren Form folgen, sondern nach innen lauschen? Wie können wir feine Empfindungen und Impulse wahrnehmen und ihnen Raum geben?
Meine Ausbildung in Holistic Dance absolvierte ich bei Sabine Parzer. Ich schloss das Teachers Training Program in Holistic Dance & Movement Pedagogy am Institute for Holistic Dance and Movement Pedagogy ab und bin damit ausgebildete Pädagogin für Holistic Dance & Movement.
Zusätzlich bin ich als Associate Somatic Movement Professional (ASMP) bei ISMETA zertifiziert.
Seit 2022 widme ich mich im Rahmen des Dakini-Trainings bei Edith Amann einer buddhistisch-tantrischen Praxis für Frauen. Meditation, Präsenz, achtsames Wahrnehmen und das Lauschen nach innen prägen meinen persönlichen Weg und die Art, wie ich Menschen und Gruppen begleite.
Auch mein Studium der Ernährungswissenschaften und meine Ausbildung in klassischer Massage bilden eine wichtige Grundlage meiner Arbeit. Sie vermitteln mir fundierte Kenntnisse in Anatomie und Physiologie und geben mir Sicherheit in der achtsamen Arbeit mit Körpern.

Seit 2021 habe ich zahlreiche Formate der Pioneers of Change absolviert. Dabei beschäftigte ich mich intensiv mit den Fragen, wie gesellschaftlicher Wandel entstehen kann, welchen Beitrag ich selbst leisten möchte und wie Menschen und Gruppen in Veränderungsprozessen begleitet werden können.
Diese Auseinandersetzung verbindet sich mit meinen Erfahrungen aus Gesundheitsförderung, internationaler Zusammenarbeit, Nachbarschaftsarbeit, Tanz und Körperarbeit.
Ich verstehe meine Angebote deshalb nicht nur als Räume für Bewegung. Sie sind auch Räume für Wahrnehmung, Begegnung, Selbstbestimmung und gemeinsames Erleben.

Aus meinen vielfältigen Erfahrungen ist über die Jahre ein persönlicher, methodenübergreifender Zugang entstanden.
In meine Arbeit fließen rund 30 Jahre Tanz- und Bewegungserfahrung sowie meine Erfahrungen mit Körperarbeit, klassischer Massage, Meditation, Gesundheitsförderung und Ernährung ein.
Daraus entstehen drei unterschiedliche Wege, Körper und Bewegung zu erleben:
Was alle Angebote miteinander verbindet, ist meine Überzeugung: Wenn wir unseren Körper aufmerksam wahrnehmen und unseren Sinnen Raum geben, können Lebensfreude, Verbindung und neue Möglichkeiten entstehen.

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