Immer wieder werde ich begeistert und zugleich erstaunt gefragt:
„Wo hast du das gelernt?“
Meine Antwort darauf beginnt im Jahr 1997.
Eine Freundin nahm mich damals zu einem Westafrikanischen Tanzkurs am USI, dem Universitätssportinstitut, mit. Ich fand das zunächst ziemlich uncool: Es wurde barfuß getanzt und ich kam eher aus Hip-Hop und Jazz.
Und trotzdem hat mich dieser Tanz von da an nicht mehr losgelassen.
Ich habe den Westafrikanischen Tanz immer wieder gesucht, gelernt und vertieft. 2011 besuchte ich ein Afrotanz- und Percussionfestival in Italien. Ab diesem Zeitpunkt bin ich so richtig eingetaucht, habe Kontakte geknüpft und begonnen, fürs Tanzen zu reisen.
Seither besuche ich regelmäßig Festivals und Workshops mit Tänzer*innen und Musiker*innen aus Westafrika und Europa. Meine tänzerischen Reisen haben mich unter anderem nach Burkina Faso, Guinea und in die Elfenbeinküste geführt.
Über die Jahre habe ich Westafrikanischen Tanz aus verschiedenen Perspektiven kennengelernt: als Lernende, als Organisatorin von Workshops mit internationalen Dozent*innen und als Unterrichtende.
Heute gebe ich weiter, was ich auf diesem langen Weg gelernt und erfahren habe – und vor allem meine Begeisterung für einen Tanz, der für mich eine unglaubliche Quelle von Lebensfreude und Energie ist.